++ NACH ABGASSKANDAL BEI VOLKSWAGEN ++

HAT DER KONZERN ZU VIEL VERTRAUEN VERSPIELT?

Tausende Verbraucher klagen in Deutschland gegen VW. In Nordamerika konnten seit Bekanntwerden der Software-Manipulationen mehr als 25 Milliarden Euro für Vergleiche erzielt werden. Anders in Deutschland, da muss jeder Betroffene sein Recht selbst einklagen. Auch deswegen sinkt das Vertrauen in den weltweit größten Autohersteller. Betroffene Verbraucher in Deutschland fühlen sich nicht ernst genommen und wollen klare Signale seitens der Verantwortlichen. Wie sieht die Zukunft von VW aus und welche Fehler wurden seit 2015 begangen?

Mitarbeiter warnte VW schon 2011 vor Abgasmanipulation

Volkswagen hatte nach einer aufgedeckten Affäre 2005 ein neues Compliance-System mit einer Whistleblower-Meldestelle eingerichtet. Genau diese Meldestelle wurde 2011 von einem hochrangigen VW-Mitarbeiter auf eine mögliche Abgasmanipulation hingewiesen. Warum dieses Thema zu diesem Zeitpunkt nicht angegangen wurde, erklärte ein VW-Manager der Staatsanwaltschaft. Demnach sagte der zuständige Ombudsmann zu diesem Thema, dass es ein großes Problem sei, welches man „besser mal zur Seite“ legt, so zitiert ihn die Wirtschaftswoche. Nach dieser Aussage sei niemand mehr der Sache nachgegangen.

Die Fehler des Matthias Müller

Die öffentliche Wahrnehmung von VW wurde ab 2015 mit dem damals neuen Vorstandsvorsitzenden Matthias Müller nicht besser. Nachdem Martin Winterkorn den Konzern damals verlassen musste, sollte Müller das Image wieder glattbügeln. Stattdessen beging er Fehler, die das Ansehen des größten Automobilherstellers weiter verschlechterten.

2016 fragten amerikanische Journalisten, im Rahmen der Detroit Show, Matthias Müller, ob ein grundsätzlich ethisches Problem im Konzern herrschen würde und warum VW in den USA die EPA-Beamten angelogen habe, vor Bekanntwerden des Skandals. Müller daraufhin: „Wir haben nicht gelogen. Wir haben zuerst die Frage nicht verstanden.“ Später wurde ein amerikanischer VW-Manager verhaftet, wo sich herausstellte, dass dieser bei einer früheren Befragung gelogen hatte. Vor Gericht argumentierte VW mit der Aussage, dass die Abschalteinrichtung bei den EA189-Motoren 
nicht illegal sei. Außerhalb des Gerichtssaals hatte VW jedoch längst zugegeben, dass es sich auch bei den deutschen Modellen um illegale Abgasmanipulation gehandelt hat. Zudem hatte sich Müller 2017 öffentlich ganz klar gegen eine Hardware-Nachrüstung bei Dieselmotoren geäußert. Zwar sehen auch Experten eine solche Nachrüstung als technisch schwierig an, aber die arrogante Note in seiner Aussage wurde heftig kritisiert. Denn kundenfreundlich kann man diese zwei Sätze nicht nennen: „Ich möchte meine Ingenieure zukunftsorientiert arbeiten lassen. Und nicht rückwärtsgewandt.“ Glück für seine Ingenieure, Pech für VW-Verbraucher.

Herbert Diess will umgestalten

Der Konzern begründet die jüngste Personalentscheidung mit den üblichen diplomatischen Aussagen wie „Umbau im Vorstand“, die Fehlentscheidungen von Müller dürften eine wichtige Rolle dabei spielen. Der neue Mann an der Macht von VW heißt Herbert Diess und ist seit April 2018 der offizielle Vorstandsvorsitzende. Doch was unterscheidet ihn von Müller und was verspricht er für die Zukunft?Herbert Diess ist im Vergleich zu Müller jemand, der sich mit polarisierenden Aussagen zurückhält.

Eher wie ein Spitzenpolitiker, der seinen Zuhörern und Gesprächspartnern nicht viel Spielraum für skandalträchtige Nachrichten bietet. Zwar spricht auch Diess die Dieselaffäre an und will die Unternehmenskultur nachhaltig ändern. Das kommuniziert er aber wiederum eher unpathetisch und basierend auf Fakten. Er will die Regeltreue und Integrität im Unternehmen genauso intensiv gestalten wie auch die Fahrzeugentwicklung und den Vertrieb. Außerdem soll Schluss mit langen Entscheidungswegen sein und Entscheidungsträger mehr in die Pflicht genommen werden. Ob mit ihm wirklich ein Kulturwandel stattfinden kann, darf aber angezweifelt werden, denn große Ankündigungen gibt es schon länger, als es den Dieselskandal gibt.

Welcher Trost bleibt den Verbrauchern

Während Volkswagen den internen Umbau vollzieht und die PR-Maschine ankurbelt, warten noch viele Dieselbesitzer auf eine Entschädigung. Viele ziehen auf eigene Kosten vor Gericht und fordern Schadensersatz, doch die Anwälte des Autokonzerns setzen in Deutschland auf milde Gesetze, während US-Amerikaner satte Entschädigungen bekommen und die Gerichte zu ihren Gunsten entscheiden. Ein deutsches LegalTech-Unternehmen hat sich jetzt ganz dem Schutz der Verbraucher angenommen. Die VerbraucherRitter unterstützen Betroffene bei ihren rechtlichen Forderungen. Vor allem Dieselfahrer, die auf Schadensersatz oder Entschädigung klagen wollen, haben gute Aussichten, einen großen Teil ihres Geldes zurückzubekommen.


Einfach. Ausgezeichnet.

Verbraucherritter.de Gut (1,6) - Getestet.de„Mit seinem innovativen Service-Angebot haben die Verbraucherritter es geschafft, geschädigten Dieselfahrern einen einfachen Weg zu ihrem Recht zu ermöglichen – ohne Bürokratie und ohne Kosten.“

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