++ UMWELTPRÄMIE? SCHUMMELPRÄMIE! ++

DAS SOLLTEN SIE WISSEN

Deutsche Autohersteller wollen den Markt mit "neuen und besseren" Dieseln neu beleben, damit auch das Image. Doch die Umweltprämie ist aktuell nur für Verbraucher eine Option, die ihr Fahrzeug sowieso verkaufen wollten, und zum anderen für die Autoindustrie, die damit ihren Umsatz ankurbeln kann. Was diese Prämie genau bringen soll, klären wir.

„SKODA fördert auch weiterhin die umweltfreundliche Mobilität in Deutschland.“ Mit diesem Wortlaut eröffnet die zum VW-Konzern gehörige Automarke eine aktuelle Unternehmensmitteilung. Thema: Skoda verlängert – wie auch VW, Audi und Seat – die Umweltprämie. Bedeutet: Alle Privatkunden und gewerbliche Einzelabnehmer, die neue Diesel (Euro6) erwerben und dabei ein gebrauchtes Dieselfahrzeug der Abgasnormen Euro 1 bis 4 zurückgeben, erhalten eine „attraktive“ Prämienzahlung.

Dazu gibt es seit Kurzem auch ein „Mobilitätsversprechen“. Im Fall von VW bedeutet das: Sollte es in den nächsten drei Jahren zu einem Fahrverbot für den neuen Euro6-Diesel kommen, bietet der Händler an, den Wagen zum Zeitwert zurückzukaufen. Allerdings nur, wenn der Kunde im Gegenzug einen weiteren Neu- oder Jahreswagen abnimmt, dem kein Fahrverbot droht. So sichern sich die Hersteller gleich schon mal für die Zukunft und mögliche Fahrverbote für Euro6-Diesel ab.

Umweltfreundliche Mobilität? Von wegen!

Das Paradoxe: Ausgerechnet der Urheber des Abgasskandals, der VW-Konzern, der mit der manipulierten Software Millionen von Dieselfahrern vorsätzlich getäuscht hat, deklariert sich hier als umweltfreundliches Unternehmen. Dabei macht der Konzern mit der Prämie vor allem eines: Ein gutes Geschäft. Denn während der Skandal weiterhin tobt, werden so viele Autos verkauft, wie selten zuvor. Im vergangenen Jahr ist der Absatz in Deutschland um drei Prozent gestiegen, auf 3,4 Millionen Pkw, berichtet der Bayerische Rundfunk. Gut 260.000 Neuzulassungen gab es laut Hessischen Rundfunk allein im Februar, ein Plus von 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Zahlen muss immer noch der Kunde.

Durch Umwelt-oder Abwrackprämien sind hunderttausende – teilweise junge (nicht älter als 5 Jahre) – Gebrauchtwagen auf dem Schrottplatz gelandet

Die vermeintlich großzügig kalkulierte Umtauschprämie macht nur den Bruchteil eines Neuwagenpreises aus.

Die Differenz zahlt weiterhin der Verbraucher. Mehr noch: Die alten Dieselfahrzeuge, die allesamt noch komplett fahrtüchtig, gut in Schuss und teilweise nicht älter als zehn Jahre sind, dürfen nicht weiterverkauft werden, müssen stattdessen verschrottet werden. Nur dann wird die Umweltprämie ausgezahlt. Die Schrottplätze platzen derzeit aus allen Nähten, doch der Verband der Automobilhersteller begrüßt das Vorgehen. „Die Umstiegsprämien wurden von deutschen Herstellern als eine Maßnahme angeboten, um die Luftqualität in Städten schnell zu verbessern“, heißt es in einem Statement. Eine zweifelhafte Aussage, kann es ökologisch doch kaum sinnvoll sein, reihenweise voll funktionstüchtige Fahrzeuge zu verschrotten und neue Autos zu produzieren, die die Grenzwerte dann im Zweifel doch nicht einhalten. Laut dem Autoexperten und Professoren an der Universität Duisburg-Essen Ferdinand Dudenhöffer ist die Umweltprämie nur die zweitbeste Lösung: „Die beste Lösung wären Nachrüstsätze. Denn es ist schade, wenn noch gut brauchbare EURO-5-Fahrzeuge in der Schrottpresse verschwinden. Auch die Stickoxidbelastung in den Innenstädten wird dadurch nicht verbessert.“ Doch gegen diese Nachrüstungen wehren sich die Autokonzerne. Sie halten lieber an den Umtauschprämien fest, schließlich kurbeln diese direkten Kaufanreize den Absatz in Deutschland an.

Mobilitätsversprechen? Eine Farce!

Auch das vermeintliche kundenfreundliche Mobilitätsversprechen sollte mehr als kritisch aufhorchen lassen. Denn: Mit der Mobilitätsgarantie für die neu verkauften Dieselfahrzeuge der EuroNorm 6, gesteht VW quasi ein, dass auch für diese Emissionsklasse Fahrverbote nicht ausgeschlossen sind.

Zudem wird beim Mobilitätsversprechen klar vom Zeitwert gesprochen, den der Händler zahlen wird – nicht vom Neuwagenwert. Zeitwert bedeutet „Wert aktuell der Zeit entsprechend“. Ist also das Dieselfahrzeug der EuroNorm 6 dann doch vom Fahrverbot betroffen, unterliegt das Auto einem enormen Wertverlust. Der Händler zahlt dann nur noch einen Teil des eigentlichen Neuwagenpreises. Der Konzern sichert sich also vorher schon ab. Den finanziellen Schaden hat auch in Zukunft erneut der Kunde.

Selbst aktiv werden & Entschädigung einfordern!

Die Umweltprämie ist also vor allem ein Marketinginstrument, um Verbraucher zum Kauf eines Neuwagens zu animieren – nicht aber, um wirkliche Bedürfnisse zu tilgen. Die Kosten wie auch die Verluste liegen immer noch auf der Seite des Verbrauchers. Das sollte Grund genug sein, selbst aktiv zu werden. Denn nur dann haben Dieselbesitzer die Chance auf Entschädigung. Wer sich beispielsweise an digitale Verbraucherschutzunternehmen wendet, wie den VerbraucherRittern, erspart sich nervenzerrende, bürokratische Prozesse. Denn die VerbraucherRitter ersetzen den Gang zum Anwalt. Vom Abgasskandal betroffene Dieselfahrer können online ihren individuellen Fall einreichen und von den seriösen Partnerkanzleien, mit denen die VerbraucherRitter kooperieren, prüfen lassen. So erfährt der Kunde vollkommen kostenfrei, welche Rechte er geltend machen kann und welche Art der Entschädigung ihm zusteht. Nach der Beauftragung werden dann alle bürokratischen Schritte in die Wege geleitet. Dabei übernehmen die VerbraucherRitter auch den Briefwechsel, während sich der Kunde zurücklehnen kann. Im ersten Schritt wird eine außergerichtliche Einigung angestrebt. Ist das Angebot von Seiten der Autokonzerne aber nicht akzeptabel, scheuen die Experten von VerbraucherRitter aber auch nicht den Gang vors Gericht. Dabei entstehen für den Kunden selbst keine weiteren Kosten, denn in der Regel greift die Rechtsschutzversicherung. Wer wiederum keinen Rechtschutz besitzt, muss ebenfalls keine Extra-Kosten befürchten. Nur im Falle des positiven Ausgangs – sprich einer Entschädigung – berechnen die VerbraucherRitter einen fairen Anteil.

Einfach. Ausgezeichnet.

Verbraucherritter.de Gut (1,6) - Getestet.de„Mit seinem innovativen Service-Angebot haben die Verbraucherritter es geschafft, geschädigten Dieselfahrern einen einfachen Weg zu ihrem Recht zu ermöglichen – ohne Bürokratie und ohne Kosten.“

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