LETZTE CHANCE FÜR DIESELKLÄGER IN 2019?NACH TAUSENDEN VERBRAUCHERFREUNDLICHEN ENTSCHEIDUNGEN

Über eine halbe Million Dieselfahrer in ganz Deutschland haben sich bereits dazu entschieden, Schadensersatz von den Autokonzernen zu fordern. Und das mit einer besonders verbraucherfreundlichen Ausgangslage, wie sich in den letzten Monaten gezeigt hat: Denn Gerichte urteilen meist im Sinne des Verbrauchers. Deswegen haben Tausende schon beachtliche Entschädigungssummen erhalten. Verbraucherexperten raten jetzt: Wer noch nichts unternommen hat, sollte es jetzt tun – bevor es zu spät ist.

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Die Ausgangslage für Dieselfahrer ist aktuell besonders verbraucherfreundlich. Denn Dieselfahrer, die Schadensersatz fordern, erhalten meist beträchtliche Entschädigungszahlungen oder ein lukratives Vergleichsangebot. Dafür den Weg geebnet haben zahlreiche wegweisende Urteile und Hinweisbeschlüsse von Oberlandesgerichten sowie dem Bundesgerichtshof aus diesem Jahr. Das begrüßen viele Richter, die sich an den verbraucherfreundlichen Beschlüssen orientieren.

Für Dieselfahrer heißt das: Mehrere Tausend bis Zehntausende Euro sind bei Schadensersatzforderungen möglich. Und Experten raten Verbrauchern schnell zu handeln, denn in einigen Fällen droht der Anspruch auf eine Entschädigungszahlung zu verjähren.

Ob ihr Diesel vom Abgasskandal betroffen ist und wann Ihre Ansprüche verjähren kann jeder Dieselfahrer ganz einfach mit unserem Schnell-Check prüfen:

So viele verbraucherfreundliche Entscheidungen wie nie

Vor Gericht erhalten aktuell fast alle Dieselkläger Recht und damit Schadensersatz zugesprochen.

VW-Chef Diess hatte schon vor Monaten in einer TV-Show offen Betrug zugegeben. Das scheint auch bei immer mehr Richtern für verbraucherfreundliche Entscheidungen zu sorgen. Dazu kommt, dass der VW-Konzern selbst scheinbar mit weiteren wegweisenden Urteilen mit Signalwirkung rechnet – und diese oft mit allen Mitteln zu verhindern versucht.

Mittlerweile gibt es womöglich eine neue VW-Strategie, die für Hunderttausende Dieselkläger aber durchweg positiv ausgehen kann. Das zeigt eine ganze Reihe an aktuellen Fällen aus Gera. Eine Partnerkanzlei der Verbraucherschutzexperten VerbraucherRitter hatte mehrere Klagen gegen den VW-Konzern eingereicht. Anfang September dann die Entscheidung: Gleich 14 Kläger bekommen vom VW-Konzern den kompletten Kaufpreis plus Zinsen, ohne Abzug eines Nutzungsaufwands erstattet – und das ganz ohne Gerichtstermin. Der Grund: Das Landgericht Gera hatte angekündigt Grundsatzfragen beim Europäischen Gerichtshof einzureichen – und VW reagierte sofort.

Autokonzerne in Erklärungsnot

Immer seltener legen die Autobauer außerdem Rechtsmittel gegen die Urteile ein, weil sie sich als zwecklos erweisen. So wehrte sich beispielsweise der VW-Konzern lange Zeit gegen Urteile. Doch schon im August 2019 zog VW die Berufung gegen einen Kläger zurück, weil das Oberlandesgericht Köln die Revision abgelehnt hatte.

Millionen weiterer Dieselfahrer können in den kommenden Monaten ebenfalls mit positiven Urteilen rechnen. Denn auch BMW und Daimler geraten immer mehr in Erklärungsnot im Abgasskandal: Gegen sie ermitteln aktuell die Staatsanwaltschaften. Die Stuttgarter sind bereits schon zu 870 Millionen Euro Strafe an das Land Baden-Württemberg verurteilt worden, was die Einzelklagen nicht beeinflusst.

Experten empfehlen: Jetzt handeln, um der Verjährungsfrist zu entgehen!

Wer von der aktuellen Erfolgswelle in Sachen Dieselklagen profitieren will, sollte jetzt schnell handeln. Denn für einige Dieselfahrer läuft zum Jahresende die Verjährungsfrist ab. Wenn die Betroffenen jetzt nicht handeln, bleiben sie auf ihrem Schaden sitzen. „Wer klagt, hat die Chance auf 10-, 20-, 30-, 40.000 Euro oder mehr“, wie Rechtsanwältin Aneta Pacura, Expertin im Abgasskandal und Rechtsanwältin der Partnerkanzlei ProRights, erklärt. „Entscheidend ist, die Frist nicht verstreichen zu lassen. Denn anschließend können wir nichts mehr für die Geschädigten tun“, so die Juristin. Über den kostenlosen und unverbindlichen Diesel-Check auf verbraucherritter.de, hat jeder Dieselfahrer die Möglichkeit zu prüfen, ob sein Auto betroffen ist – und wann seine Ansprüche verjähren.

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