++ Gerichte stärken Diesel-Fahrer ++

Die wichtigsten Urteile im Abgasskandal

Über 20.000 Euro für einen gebrauchten Seat Leon. Über 46.000 Euro für einen Audi Q3. Während noch letztes Jahr Unklarheit über den Rechtsanspruch geschädigter Dieselfahrer herrschte, gibt es dieses Jahr bereits Tausende solcher Erfolgsfälle. Denn immer mehr richterliche Beschlüsse und Hinweise zeigen: Dieselfahrer können so einfach wie noch nie zu ihrem Recht auf Schadensersatz kommen. Wer von der positiven Rechtslage profitieren will, sollte jetzt handeln.

„2019 gab es zahlreiche wegweisende Beschlüsse und Hinweise von Oberlandesgerichten in ganz Deutschland“, erklärt Rechtsanwältin Aneta Pacura von ProRights. „Die positiven Auswirkungen dieser Beschlüsse sehen wir in unserer täglichen Arbeit: Unsere Mandanten gewinnen nahezu alle Prozesse und erhalten in der Regel mehr als den vollen Kaufpreis erstattet“, so die Juristin.

SO GEHT'S

So weisen immer mehr deutsche Gerichte die Autokonzerne in ihre Schranken

„David gegen Goliath“ – so haben sich viele Betroffene im Abgasskandal lange Zeit gefühlt. Doch inzwischen hat sich der Wind gedreht, denn die an der Abgasmanipulation beteiligten Konzerne geraten immer mehr unter Druck. Die Entscheidungen zu zahlreichen Einzelklagen und auch die wegweisenden Beschlüsse und Hinweisen der Oberlandesgerichte in ganz Deutschland bestätigen diese Entwicklung. Immer mehr Richter positionieren sich klar auf Seiten der Dieselfahrer.Das sind die wichtigsten pro-Dieselfahrer Urteile 2019:

  • Oberlandesgericht Köln, Januar 2019:Das OLG Köln bestätigt ein Urteil gegen den Volkswagen-Konzern und bejaht die vorsätzliche sittenwidrige Täuschung durch den Auto-Hersteller: Die Volkswagen AG wird dazu verpflichtet, dem Käufer eines gebrauchten Audi A4 rund 17.000 Euro erstatten.
  • Der Bundesgerichtshof, Februar 2019: Der BGH gibt erstmals eine rechtliche Einschätzung zum Dieselskandal ab und bestätigt darin, dass geschädigte Dieselbesitzer einen Anspruch auf Entschädigung haben. Der richtungsweisende Hinweisbeschluss ebnet den Weg für tausende erfolgreiche Klagen im Abgasskandal.
  • Oberlandesgericht Oldenburg, Mai 2019Nach Auffassung des OLG Oldenburg, steht VW-Klägern auch bei Käufen nach Bekanntwerden der Abgasmanipulation eine Schadensersatz-Zahlungen zu. Damit erhöhen sich die Chancen von tausenden weiteren Dieselfahrern auf Schadensersatz noch weiter.
  • Oberlandesgericht Hamm, September 2019: Auch das OLG Hamm sieht im Handeln des VW-Konzerns eine vorsätzliche sittenwidrige Täuschung. Aufgrund dessen ist das OLG der Auffassung, dass VW selbst bei Kauf über ein Jahr nach Bekannt­werden des Skandals zur Zahlung von Schadensersatz verpflichtet ist. Das OLG spricht deshalb der Käuferin eines VW Beetle eine Entschädigungszahlung zu.

Über 20.000 Euro für einen gebrauchten VW: Riesen-Chance für Dieselfahrer

Welche positiven Auswirkungen diese wegweisenden Beschlüsse auch auf Einzelklagen haben, zeigt die hohe Zahl an Dieselfahrern, die bereits erfolgreich eine Schadensersatzzahlung gefordert haben. Auch zwei der jüngsten Erfolgs-Urteile von ProRights, der Partnerkanzlei der Verbraucherschutzexperten verbraucherritter.de belegen: Die Erfolgschancen für Diesel-Kläger liegen bei rund 100%.

So klagte der Besitzer eines gebrauchten Seat Leon vorm Landgericht seiner Heimatstadt. Das Urteil: In erster Instanz sprach ihm der Richter den vollen Kaufpreis plus Zinsen zu – VW darf keine Nutzungsentschädigung abziehen. So beläuft sich der Schadensersatz auf über 20.200 Euro – obwohl das Auto nur 19.850 Euro gekostet hatte.

Auch der Fahrer eines manipulierten Audi Q3 bekam vor Kurzem Recht im Abgasskandal: In der ersten Instanz sprachen die Richter am Landgericht Bochum dem Dieselfahrer rund 46.500 Euro zu. Dies entspricht dem vollen Kaufpreis plus Jahreszinsen, ohne jeden Nutzungs-Abzug.

Beide Mandanten hatten online recherchiert und waren so auf den kostenlosen und unverbindlichen Diesel-Check auf verbraucherritter.de gestoßen. Nach dem kurzen Test war klar: Ihre Autos sind vom Abgasskandal betroffen und ihnen steht eine Entschädigungszahlung zu! Über die VerbraucherRitter ließen sie sich daraufhin an deren Partnerkanzlei ProRights vermitteln – und waren erfolgreich.

Um sich ihre Entschädigungszahlung im Abgasskandal zu sichern, raten Experten allen Dieselfahrern zu einem solchen Test. Auf verbraucherritter.de kann jeder Dieselfahrer kostenlos und unverbindlich prüfen ob sein Auto im Abgasskandal betroffen ist und welche Schadensersatzsumme zu erwarten ist. Die Chancen darauf stehen so gut wie nie.Lassen auch Sie sich zu Ihrem Recht verhelfen. Starten Sie mit unserem kostenlosen und Diesel-Check.

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