++ Jahrelanges Verfahren mit unbefriedigendem Ergebnis ++

Ist die Musterfeststellungsklage eine Mogelpackung?

Seit 2018 können sich betroffene Dieselfahrer ins Register der Musterfeststellungsklage eintragen, um gegen den VW-Konzern zu klagen und Schadensersatz zu erhalten. Experten bezeichnen sie schon jetzt als Mogelpackung und empfehlen: Wer schnell und angemessen entschädigt werden will, sollte jetzt über Alternativen nachdenken!

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Ausstieg nur noch bis September möglich

Über 400.000 VW-Kunden haben sich bereits der Musterfeststellungsklage von ADAC und dem Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) angeschlossen. Was zunächst als verbraucherfreundlich gedacht war, entpuppt sich zunehmend als Mogelpackung. Die 5 wichtigsten Gründe, sich rechtzeitig bis 30.09.2019 aus der Musterfeststellungsklage abzumelden:

5 Gründe für den Ausstieg aus der Musterfeststellungklage

  1. Keine Entschädigung vor Sommer 2024: Wie die FAZ berichtet, stellen sich die Vertreter von VW auf ein langwieriges Verfahren ein. Man rechne „mit einer Verfahrensdauer von mindestens vier Jahren“. Mit anderen Worten: vor Sommer 2024 werden wohl keine Entschädigungszahlungen an die Verbraucher fließen.
  2. Anschließende eigene Klage zwingend erforderlich: Ziel der Musterfestellungsklage ist es nur, die Schädigung der Verbraucher „festzustellen“. Damit wird die rechtliche Grundlage geschaffen, dass der Verbraucher dann seinen individuellen Schadensersatz selbst und mit eigenem Anwalt vor Gericht einklagen kann. Eine Einzelklage durch den Verbraucher ist also zwingend erforderlich, wenn er Geld sehen möchte – welche wiederum Geld und Zeit in Anspruch nimmt und der Ausgang offen ist.
  3. Nutzungsentschädigung als Stolperstein: Weil das Verfahren Jahre dauern wird und die Kläger ihre Diesel weiterhin fahren, kann die Nutzungsentschädigung am Ende des Verfahrens so hoch ausfallen, dass von der Schadensersatzzahlung kaum etwas übrig. Im schlimmsten Fall frisst die Nutzungsentschädigung, die der VW-Konzern von der Schadensersatz-Summe abzieht, die Entschädigungssumme auf.
  4. Verfahren in Braunschweig: Dazu kommt die Tatsache, dass die Musterfeststellungsklage am Oberlandesgericht Braunschweig verhandelt wird. Wer die Rechtssprechungen im Abgasskandal verfolgt, weiß, dass ausgerechnet dieses Gericht bisher fast ausschließlich zugunsten des VW-Konzerns entschieden hat.
  5. Wird die Klage verloren, sind alle Ansprüche hinfällig: Sollte in der Musterfeststellungsklage entschieden werden, dass die Verbraucher keinen Schaden erlitten haben, sind die Ansprüche aller registrierter Verbraucher hinfällig. Sie haben dann keine Möglichkeit mehr, für ihren finanziellen Schaden entschädigt zu werden.

Ihre beste Option: Die Einzelklage

Wer also eine schnelle und lukrative Entschädigungszahlung erhalten möchte, sollte auf eine Einzelklage setzen. Die etwa vierjährige Feststellung des Schadens durch die Musterfeststellungsklage ist Experten zufolgen völlig überflüssig und zahlt sich nur für den VW-Konzern aus. Die anschließend erforderliche Einzelklage des Verbrauchers kann also auch gleich eingereicht werden. Sie spart nicht nur Zeit, sondern auch viel Geld! Je schneller Verbraucher aktiv werden, umso höher ist ihre mögliche Schadensersatz-Zahlung und die eingereichte Klage deutlich individueller.

Wer sich bereits bei der Musterfeststellungsklage angemeldet hat, kann sich bis zum ersten Verhandlungstag am 30.09.2019 einfach und kostenlos abmelden. Chancen und Umfang einer Schadensersatz-Zahlung mit einer Einzelklage können Sie kostenlos und unverbindlich prüfen lassen: EINZELKLAGE STATT SAMMELKLAGE?

SO GEHT'S