VerbraucherRitter FAQ

1. Auslöser des Dieselskandals

VW flog mit seiner illegalen Abschaltautomatik auf, nachdem die US-Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) dem deutschen Konzern Anfang September 2015 in einem so genannten Notice of Violation öffentlich vorwarf, Abgastests manipuliert zu haben. Gegenüber der Behörde räumte der damalige Vorstandschef, Martin Winterkorn, den Betrug ein. Gegenüber der Öffentlichkeit schwieg sich der Konzern aber zunächst weiter aus, statt ad hoc die Verfälschung der Abgaswerte zuzugeben. Erst am 20. September 2015 gab Winterkorn eine öffentliche Erklärung ab. Die VW Aktie setzte hier bereits zur Talfahrt an. Die erste Gewinnwarnung folgte aber erneut erst später: Am 22. September 2015. Innerhalb weniger Stunden verlor die Aktie fast 40 Prozent ihres Wertes. Aufgrund dieser „Salamitechnik“ und dem bewussten Zurückhalten von Informationen, bekamen Finanzmarktteilnehmer Zweifel daran, dass niemand aus dem Management von dem Betrug Kenntnis hatte. Die Folge: Untersuchungen der Strafverfolgungsbehörden wegen Marktmanipulation sowie Schadensersatzklagen von Aktionären.

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Sind die VerbraucherRitter eine Anwaltskanzlei?

Nein. Die VerbraucherRitter sind ein Dienstleister im Bereich Verbraucherschutz und keine Anwaltskanzlei. Wir arbeiten mit renommierten Partnerkanzleien zusammen, die nach erfolgter Beauftragung Ihrerseits, von uns beauftragt werden, um Ihr Recht einzufordern.

Wo ist der Unterschied zu einer normalen Anwaltskanzlei?

Eine normale Anwaltskanzlei vertritt seine Mandanten in speziellen Fällen und durch ein größeres Leistungsspektrum, auch dadurch mit mehr verbundenem Aufwand. Unsere Partnerkanzleien sind spezialisiert auf das Thema Verbraucherschutz.

Was passiert, wenn ich meine E-Mail-Adresse hier eingegeben habe?

Eine normale Anwaltskanzlei vertritt seine Mandanten in speziellen Fällen und durch ein größeres Leistungsspektrum, auch dadurch mit mehr verbundenem Aufwand. Unsere PartnerkanzleWenn Sie uns Ihre E-Mailadresse zur Verfügung gestellt haben, gehen damit erst einmal sehr verantwortungsvoll um. Wir nutzen Sie ausschließlich dafür, um Sie über neue Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten, sei es Ihr aktueller Fall oder zukünftige Rechtsansprüche, die unserer Meinung nach für Sie relevant sein könnten.ien sind spezialisiert auf das Thema Verbraucherschutz.

Was kostet mich eine Beauftragung von Euch?

Sollten Sie uns beauftragen ist das in der Regel kostenlos, weil es von Ihrer Rechtsschutzversicherung übernommen wird. Sollten sie über keine entsprechende Versicherung verfügen, würden wir mit Ihnen ein entsprechendes Honorar vereinbaren.

Wie geht ihr nach meiner Beauftragung vor?

Nach Ihrer Beauftragung prüfen wir alle eingereichten Dokumente und leiten sie anschließend an unsere Partnerkanzlei weiter. Anschließend wird eine Deckungsanfrage für die Rechtsschutzversicherung vorbereitet und versendet. Sollte die Versicherung der Anfrage zustimmen, schreiben wirr ein Anspruchsschreiben an den Hersteller oder Händler, um eine außergerichtliche Einigung zu erzielen. Sollte diese abgelehnt werden, reichen unsere Partneranwälte Klage ein.

Wir halten Sie natürlich über jeden Schritt auf dem Laufenden.

Was für mögliche Ansprüche habe ich denn durch Euch?

Die Ansprüche müssen im Einzelfall geprüft werden. Es kann um Schadensersatzansprüche gehen, aber auch um Entschädigungsansprüche oder sogar um Ausgleich von Wertverlusten.

Fragen zu Sammelklagen

Sammelklagen gibt es doch in Deutschland nicht, oder?

Richtig, aber es gibt trotzdem für Anwaltskanzleien die Möglichkeit Anträge gebündelt einzureichen. Diese können dann sogar zusammengefasst, als eine Klage eingebracht werden, wenn es um gleichgerichtete Ansprüche geht, wie z.B. den selben Hersteller, selbes Baujahr, selber Motortyp.

Was unterscheidet diese Klagen zu denen in den USA?

Die Rechtsprechung in den USA sieht unter anderem vor, dass auch Klagen ,,stellvertretend‘‘ für viele Bürger geführt werden dürfen. Es müssen also nicht alle Betroffenen gleichzeitig klagen, sondern es reicht, wenn Einzelpersonen oder kleinere Gruppen, z.B. gegen ein Unternehmen klagen.

In Deutschland sieht das Gesetz dies nicht vor, da muss jeder Betroffene selbst aktiv werden.

Was für Chancen habe ich denn mit einer Klage?

Wir glauben, dass Ihre Chancen als Betroffener sehr gut stehen. Denn wir können Ihr Recht entweder über den Dieselskandal erwirken, oder, falls Ihre Ansprüche dort nicht funktionieren, über den Widerruf. Denn dort sind die Verjährungsfristen länger und mehr Verbraucher betroffen.

Trage ich ein Kostenrisiko?

Nein. Denn bei uns wird erst nach erfolgreicher Erstreitung Ihres Rechts eine Bezahlung fällig. Die wird in den meisten Fällen von der Rechtsschutzversicherung übernommen. Falls diese nicht zahlt oder Sie keine entsprechende Versicherung haben, greift unser vorher vereinbartes Erfolgshonorar.

Werdet Ihr an Sammelklagen teilnehmen?

Dadurch dass es in Deutschland Sammelklagen in der Form nicht gibt, können wir unsere Anspruchsschreiben bzw. Klagen zwar gebündelt einreichen, sie würden aber einzeln verhandelt werden. Das ist natürlich ein unfassbarer Mehraufwand, nicht nur für uns, sondern auch für die Gerichte. Aber solange es noch kein einheitliches Gesetz diesbezüglich gibt, müssen wir die Fälle einzeln einreichen und verhandeln.

Welche Möglichkeiten bestehen für mich Klage einzureichen?

Die Möglichkeiten, die Sie haben sind vielfältig. Zum einen können Sie selbständig gegen den Fahrzeughersteller vorgehen. Zum anderen können Sie sich privat von einer Anwaltskanzlei beraten und anschließend vor Gericht vertreten lassen. Das kostet viel Geld und es gibt trotzdem keine Erfolgsgarantien. Die können wir Ihnen natürlich auch nicht versprechen, doch wir können Ihnen verbraucherfreundliches Denken versprechen. Denn bei uns stehen Sie im Mittelpunkt, Sie  müssen erst bezahlen

Wie lange wird ungefähr verhandelt? Ab wann kann ich mit weiteren Informationen rechnen?

Einen zeitlichen Rahmen festzulegen ist sehr schwierig, denn wie schnell der Briefverkehr geht und auch wie schnell Gerichtsverhandlungen angesetzt werden ist pauschal nicht zu beantworten. Mit einigen Monaten ist aber auf jeden Fall zu rechnen.

Abgasskandal Allgemein

Welcher Schaden ist mir bislang durch den Dieselskandal entstanden?

Welchen Schaden Sie bislang erlitten haben müssen wir natürlich im Einzelfall prüfen, was wir aber definitiv sagen können ist: Durch den drastischen Wertverlust von Dieselfahrzeugen ist Ihnen ein enorm hoher finanzieller Schaden, bezogen auf den Restwert Ihres Fahrzeugs, entstanden. Dieser Schaden liegt schätzungsweise bei 20-30% zusätzlicher Minderung des Restwertes.

Ein anderer Schaden, der Ihnen droht, ist die Stilllegung ihres Fahrzeugs, denn die Behörden können Ihr Fahrzeug stilllegen, da es nicht den rechtlichen Anforderungen entspricht. Dadurch würde der Wert Ihres Fahrzeugs auf null Euro sinken, da es nicht mehr gefahren werden darf.

Verjährung – welche Fristen müssen beachtet werden?

Zwei Jahre nach Erwerb (Kauf und Übergabe) erlöschen die Gewährleistungsrechte des Käufers. Bei vielen Fahrzeugen wird die Verjährungsfrist schon abgelaufen sein.

Bei Verstößen gegen Zulassungs- und Umweltbestimmungen verjähren die Ansprüche bei Fahrzeugen, die ab 2010 gekauft wurden, Ende 2018.

Woher weiß ich denn, ob ich selbst vom Abgasskandal betroffen bin?

Das können Sie über unser Abfrageformular herausfinden, denn dort fragen wir alle für uns wichtigen Indizien ab, um herausfinden zu können, ob Sie direkt betroffen sind oder auch evtl. andere Ansprüche möglich sind.

Inwiefern betreffen mich denn anstehende Fahrverbote?

Insofern, dass mögliche Fahrverbote Dieselfahrzeuge, die keine Euro-5 oder Euro-6-Plakette besitzen, direkt betreffen würden. Das können entweder bestimmte Straßenzüge, aber auch komplette Innenstadtbereiche betreffen. Je nach dem, wie die Kommunen und Städten mit dem Thema Fahrverbote umgehen.

Ab wann ist denn mit den Fahrverboten zu rechnen und wie wird es umgesetzt?

Einen direkten Zeitplan gibt es noch nicht, außer für Hamburg. Die Hansestadt hat ab 31.5.2018 die ersten beiden Straßen mit einer Durchfahrtsbeschränkung versehen, betroffen sind alleine in Hamburg 239.000 Diesel-Fahrzeuge. Fahrzeuge, die nicht die Euro-6-Norm erfüllen sollen wohl draußen bleiben. In den anderen betroffenen Städten wird nun rege über mögliche Fahrverbote diskutiert und verhandelt.

Habe ich ein Recht auf Schadensersatz?

Diese Frage können wir nach erfolgter Prüfung Ihrer Unterlagen direkt beantworten und dann auch sagen, wie es anschließend weiter geht. Prinzipiell gehen wir aber davon aus, dass jeder Betroffene einen Anspruch auf Schadensersatz oder Entschädigung hat.

Ich habe an der Rückrufaktion teilgenommen, habe ich trotzdem noch Anspruch auf Schadensersatz?

Ja, Ihnen ist ein Schaden entstanden, sei es durch den Wertverlust oder durch Langlebigkeitsrisiken. Durch die Rückrufaktion der Händler oder Hersteller wird Ihr Recht auch nicht beeinflusst.

Ich habe das Software-Update machen lassen, beeinflusst das meine Rechte?

Nein. Sie haben trotzdem Anspruch gegen Ihren Hersteller oder Händler vorzugehen. Denn Ihnen ist trotz allem ein erheblicher Schaden entstanden, alleine schon durch den enormen Restwertverlust.

Kriege ich bei Widerruf den gesamten Kaufpreis wieder?

Das wäre natürlich schön, aber leider nicht ganz möglich. Im Idealfall, der trete ein, wenn Sie ihr Fahrzeug nach dem 13. Juni 2014 geleast oder finanziert haben, würde nur die Verzinsung des Finanzierungszeitraums abgezogen werden.

Ich habe mein Fahrzeug geleast bzw. finanziert, habe ich genauso Schadensersatzansprüche?

Ja. Ihre Chancen stehen sogar ziemlich gut, denn Sie haben dadurch sogar zwei Möglichkeiten ihren Schaden geltend zu machen. Zum einen haben Sie

Ich habe mein Fahrzeug bereits abbezahlt, besitze es aber noch, was für Ansprüche habe ich?

Sollte die letzte Rate nicht länger als zwei Jahre zurück liegen, dann können wir zumindest den Widerruf Ihres Leasing- oder Finanzierungsvertrages erklären. Dann würden Sie, abhängig vom Datum des Vertragsabschlusses, ein Großteil Ihrer bezahlten Summe zurückerhalten. Sie müssten nur im Besitz des Fahrzeugs sein.

Ich habe mein Fahrzeug gebraucht gekauft, habe ich trotzdem Anspruch auf Schadensersatz?

Prinzipiell ist das kein Ausschlusskriterium, trotzdem stellt das ein gewisses Problem dar. Denn bei Gebrauchtwagen müssen ein paar Kriterien erfüllt sein, um Anspruch auf Schadensersatz zu bekommen. Sollten Sie, als Fahrzeughalter eines Dieselfahrzeugs des VW-Konzerns (VW, Audi, Porsche, Seat oder Skoda) sein, ist es wichtig, dass Sie ihr Fahrzeug vor dem 18. September 2015 gebraucht gekauft haben. Denn vor diesem Datum konnten Sie noch nicht wissen, dass Ihr Fahrzeug betroffen ist. Bei anderen Herstellern, wo es noch nicht bewiesen ist, ob manipuliert wurde, kann zwar auch ein Anspruch geltend gemacht werden, da ist die Verjährung deutlich kürzer, nämlich nur zwölf Monate. Ob generell Ansprüche möglich sind, müssen wir aber im Einzelfall prüfen.

Rechtsschutzversicherung

Ich habe eine Rechtsschutzversicherung was bringt mir die?

Dadurch kommen keine Kosten auf Sie direkt zu, es sei denn Sie haben mit der Versicherung eine Selbstbeteiligung vereinbart. Unser Erfolgshonorar würde dann auch die Versicherung übernehmen. Den Briefverkehr mit Ihrer Rechtschutzversicherung übernehmen wir, teilen Ihnen mit, was dabei herausgekommen ist.

Ich habe keine Rechtsschutzversicherung, kann ich noch schnell eine abschließen?

Das dürfen Sie natürlich, aber vermutlich wird nach dem Abschluss der Versicherung eine Sperrfrist eintreten, sodass Sie sie nicht gleich nach Abschluss nutzen können.

Was muss ich tun, wenn ich meine Rechtsschutzversicherung nutzen möchte?

Sie müssen uns nur bei der Beauftragung Ihre Versicherungsnummer mitteilen, wir werden aber auch explizit danach fragen, ob Sie im Besitz einer Rechtsschutzversicherung sind.

Was für Kosten kommen auf mich zu, wenn ich meine Rechtsschutzversicherung nutze?

Gar keine. Denn sollte Ihre Versicherung unsere Deckungsanfrage positiv beantworten, werden alle anfallenden Anwaltskosten von Ihrer Rechtsschutzversicherung übernommen.

Datenschutz

Was machen die Verbraucherritter mit meinen Daten?

In Deutschland gibt es klare Bestimmungen den Datenschutz betreffend. An diese halten wir uns natürlich auch, was genau in unserer Datenschutzbestimmung steht, entnehmen Sie bitte unserer Website. https://www.verbraucherritter.de/datenschutz

Verkauf des Fahrzeugs

Kann ich mein Fahrzeug nach der Beauftragung an Euch verkaufen?

Ja. Sie müssten uns im Idealfall aber darüber informieren und den Verkaufsvertrag an uns weiterleiten, denn diese Summe wird letztlich vom zu erstattenden Kaufpreis abgezogen.

Ich habe mein Fahrzeug bereits verkauft, kann ich Euch trotzdem noch beauftragen?

Ja können Sie, aber nur, wenn Sie Ihr Fahrzeug nach dem 18. September 2015 verkauft haben und den Verkaufsvertrag noch mindestens in Kopie vorliegen haben.

Ich habe Euch beauftragt, würde jetzt gerne mein Fahrzeug verkaufen und nach erfolgreicher Verhandlung meinen Schadensersatz bekommen, geht das?

Ja das geht. Sollten Sie nach erfolgreicher Verhandlung Schadensersatz bekommen, wird die erzielte Summe, die beim Verkauf des Fahrzeugs erzielt wurde, abgezogen.

IHR SCHADENSERSATZ.

OHNE RISIKO. OHNE BÜROKRATIE.