Abgasskandal: Welche Fahrzeuge sind betroffen?

Selten haben vorsätzliche Manipulationen und Werbelügen so weite Kreise gezogen wie im Abgasskandal. Welche Fahrzeuge sind betroffen und was können geschädigte Dieselfahrer tun? Die Antworten liefert dieser Artikel.

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Abgasskandal welche Audi-Fahrzeuge sind betroffen?

Die Fakten in Kürze:

  1. In Millionen Dieseln stecken Abschalteinrichtungen, die den Stickoxidausstoß der Motoren reduzieren, wenn die Fahrzeuge sich dem Prüfstand befinden.
  2. Abschalteinrichtungen aller Art wurden im Dezember 2020 vom höchsten europäischen Gericht, dem EuGH, als unzulässig eingestuft.
  3. Volkswagen war der erste Autohersteller, bei dem der Skandal aufflog. Mittlerweile sind jedoch auch Fahrzeuge von Mercedes, Audi und vielen weiteren Herstellern verwickelt.
  4. Verbraucher, die ein betroffenes Fahrzeug besitzen, müssen mit Rückrufaktionen, Wertverlust, Nachrüstungen und Fahrverboten rechnen.
  5. Geschädigte Autofahrer können Schadensersatz von den Herstellern fordern. Dazu müssen sie jedoch wissen, ob ihr Fahrzeug betroffen ist.
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Manipulationen im Abgasskandal: Welche Fahrzeuge sind betroffen?

Kaum ein Hersteller ist wohl nicht in den Abgasskandal verwickelt. Das liegt unter anderem daran, dass der Skandalmotor EA189 von Volkswagen auch von anderen Herstellern verbaut wurde – weltweit sind es über zehn Millionen Pkw der Marken VW, Audi, Seat und Skoda. Auch der Nachfolgemotor EA288 steht unter dem Verdacht der Manipulation.

Betroffen sind zudem Motoren anderer Hersteller, wie der V6-TDI von Audi, der auch in Porsche-Modellen steckt, 2.0- und 3.0-Liter-Motoren bei BMW und verschiedene Motoren bei Mercedes Benz und Opel. Eine Übersicht der wichtigsten betroffenen Fahrzeuge haben wir im Folgenden zusammengefasst (Stand: Juli 2021).

Welche Fahrzeugmodelle von Volkswagen sind betroffen?

Fahrzeuge mit EA189-Motor in den Ausführungen 1.2, 1.6 und 2.0 Liter nach Abgasnorm Euro 5, und der Nachfolgemotor EA288.

Betroffene VW-Modelle mit EA189-Motor:

  • VW Beetle
  • VW CC
  • VW Eos
  • VW Golf, VW Golf Cabrio, VW Golf Variant, VW Golf Plus
  • VW Jetta
  • VW Passat, VW Passat CC, VW Passat Variant
  • VW Polo
  • VW Scirocco
  • VW Sharan
  • VW Tiguan
  • VW Touran
  • Nutzfahrzeuge: VW Amarok, VW Caddy

Welche Fahrzeugmodelle von Audi sind betroffen?

Fahrzeuge mit V6-TDI- und EA189-Motoren mit der Abgasnorm Euro 6.

Betroffene Audi-Modelle:

  • A4, A5, A6, A7, A8, A8 L
  • S6, S7
  • Q5, Q7
  • SQ5
Abgasskandal: welche Mercedes-Fahrzeuge sind betroffen?

Welche Fahrzeugmodelle von Mercedes Benz sind betroffen?

Fahrzeuge mit den Motoren OM 622, OM 626, OM 640, OM 643 und OM 651.

Betroffene Mercedes-Modelle:

  • C-, E-, S-, V-Klasse
  • Geländewagen: GLC, GLE, ML, G
  • SUVs: GL, GLK
  • Roadster: SLK, SLC
  • Sprinter
  • Vito

Welche Fahrzeugmodelle von Porsche sind betroffen?

Fahrzeuge der Abgasnorm Euro 5 und Euro 6 mit den Motoren EA897 und EA898.

Betroffene Porsche-Modelle:

  • Porsche Cayenne
  • Porsche Macan
  • Porsche Panamera

Welche Fahrzeugmodelle von Opel sind betroffen?

Fahrzeuge mit Abgasnorm 6, die zwischen 2012 und 2016 hergestellt wurden.

Betroffene Opel-Modelle:

  • Opel Cascada
  • Opel Insignia
  • Opel Zafira Tourer

Ist mein Fahrzeug betroffen? Diesel-Check bringt Klarheit

Um nicht von Rückrufaktionen überrascht zu werden und den Wertverlust ihres Fahrzeugs zu stoppen, sollten Dieselbesitzer prüfen, ob auch ihr Pkw vom Abgasskandal betroffen ist. Nur dann können sie Schadensersatz wegen vorsätzlicher sittenwidriger Täuschung fordern.

Allerdings ist für Verbraucher oft nur schwer erkennbar, ob ihr Diesel betroffen ist. Eine Recherche bei den einzelnen Herstellern ist zeitaufwendig. Schneller und unkomplizierter funktioniert die Prüfung über den kostenlosen Diesel-Check der VerbraucherRitter. Neben der Automarke und dem Modell sind für die Prüfung nur das Jahr des Fahrzeugkaufs und das Baujahr nötig.

In wenigen Schritten wehren: So kommen Verbraucher zu ihrem Recht

Abgasskandal: welche Fahrzeuge sind betroffen?

Mit dem Diesel-Check finden Dieselbesitzer bequem online heraus, ob ihr Fahrzeug möglicherweise betroffen ist und welche Entschädigung ihnen gegebenenfalls zustehen könnte.

So funktioniert der Online-Check Schritt für Schritt:

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  2. Voraussichtliche Entschädigung berechnen lassen
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  4. Expertenprüfung technischer Details und der Kfz-Dokumente
  5. Gemeinsam mit Experten Entschädigungszahlung fordern
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